Reitanlagenbau

Bei dem Bau einer Reitanlage ist die besondere Herausforderung, auf die Bedürfnisse von Mensch UND Tier einzugehen. Daher müssen schon bei der Planung unterschiedlichste Aspekte berücksichtigt werden. Unsere Verbundenheit zum Reitsport und dem Partner Pferd stellt dabei einen großen Vorteil dar.

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In der heutigen Zeit stellen allerdings nicht nur die Bedürfnisse von Mensch und Tier ein Planungsaspekt dar, umweltgerechte und energieeffiziente Bauweisen gewinnen auch bei Reitanlagen immer mehr an Bedeutung. Dazu kommt die Nutzung der Dachflächen als Energiequelle.

Die erneuerbaren Energien konnten ihren Beitrag zur deutschen Energieversorgung im Jahr 2011 kräftig steigern. Vorläufigen Abschätzungen zufolge machten die erneuerbaren Energien einen Sprung auf einen Anteil von rund 20 Prozent am Stromverbrauch. Diese Ergebnisse bestätigen, dass die Bundesregierung weiterhin auf gutem Wege ist, ihre anspruchsvollen Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen. Ereignisse, wie beispielsweise in Japan, Fukushima im vergangenen Jahr haben die die Diskussion um den Atomausstieg weiter angetrieben und gezeigt, wie wichtig der Ausbau der erneuerbaren Energien für unsere Zukunft ist.

Für den Bau von Sportstätten ergeben sich daraus einige Neuerungen, wie beispielsweise neue Dachformen mit entsprechender Neigung und klarer kompakter Bauformen.

Alle Anforderungen einer neuen Sportstätte unter einen Hut zu bekommen, ist nicht so einfach und stellt für den Planer des Bauvorhabens eine große Herausforderung dar. Ein Beispiel, bei welchem auf energieeffiziente Aspekte besonders geachtet wurde ist die neue Reitanlage der Familie Walter in Killingen. Hier ist das Gesamtkonzept sehr gut gelungen, ohne Abstriche in der Architektur. Dabei war es für das Ellwanger Architektur- und Ingenieurbüro WALTER konzept, welches das Bauvorhaben von Anfang an geplant und Projektiert hat besonders wichtig, dass das Energiekonzept von Anfang an festgelegt und in die Planung mit einbezogen wurde. Bei einer guten Gesamtplanung bedeutet beispielsweise eine geschlossene, optimale Dachfläche keine Einbußen für das Tageslicht. Mit einer großflächigen Öffnung des Gebäudes in Richtung Norden fällt trotz der geschlossenen Dachfläche genug Licht in die Halle. Auch die helle Unterseite der Dachelemente verstärkt die Tageslichtausleuchtung durch Reflexion.

Ein weiterer Aspekt ist die ideale Belüftungs- bzw. Rauchabzugsmöglichkeit durch das einseitige ansteigen der Dachunterseite ohne Unterbrechung, zudem besteht die gesamte Konstruktion aus nachwachsenden Rohstoffen verbunden mit einer Holz-Glas-Fassade.