Beratung über Förderprogramme

Immer wieder starten der Bund und einzelne Bundesländer neue Förderprogramme und somit Anreize zur Investition in Energieeffizienzmaßnahmen, Energieeinsparmaßnahmen und den Einsatz von Erneuerbaren Energien.

beratung

WALTER konzept berät Sie und hilft Ihnen Ihre Vorhaben durch
die Inanspruchnahme von Fördermitteln möglichst kostengünstig umzusetzen.

Auch bei der Bewältigung des bürokratischen Aufwands bei der Fördermittelbeantragung helfen wir Ihnen gerne weiter.

Im Folgenden sind einige Förderprogramme, die z.B. für
Kommunen, Gewerbe, Eigenheimbesitzer, Vereine,
Krankenhausträger oder kirchliche Einrichtungen in
Frage kommen beschrieben:

KfW-Programm 275 zur Förderung von Stromspeichern

Mit diesem Förderprogramm wir die Neuinstallation von stationären Batteriespeichersystemen in Kombination mit einer PV-Anlage gefördert. Dabei wird die PV-Anlage entweder zeitgleich mit dem Speicher installiert oder muss nach dem 31.12.2015 und mindestens bereits 6 Monate vor der Speicherinstallation in Betrieb genommen worden sein.

  • Die PV-Anlagengröße darf 30 kWp nicht überschreiten
  • Die Antragsstellung erfolgt vor der Beauftragung der Anlage und über Ihre Hausbank
  • Die Förderung besteht aus zwei Teilen:
    • Einem zinsgünstigen Kredit der KfW
    • Einem Tilgungszuschuss aus Mitteln des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
  • Der Kredit kann auch lediglich in Höhe des zu erwartenden Tilgungszuschusses beantragt werden
  • Die Höhe des Zuschusses beträgt durchschnittlich ca. 30% der Speicherkosten

 

Förderbare „Energiesparmodelle in Schulen und Kindertagesstätten“

Antragsberechtigt sind Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise) sowie öffentliche, gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Träger von Schulen und Kitas.

Gefördert wird die Initialisierung von Klimaschutzprojekten mit Vor-Ort-Begehungen, Infoveranstaltungen für Schüler und Energiecontrolling, Einführung von Energiesparmodellen und Übergabe zur selbstständigen Weiterführung seitens der Einrichtung.

Die Förderung beträgt bis zu 65 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Kommunen, die nicht über ausreichende Eigenmittel verfügen, können unter bestimmten Voraussetzungen eine erhöhte Förderquote erhalten.

Neben dem finanziellen Anreiz entsteht durch die Zusammenarbeit mit Schülern und Kindern auch ein pädagogischer Mehrwert für die Kommunen, Städte und Landkreise und deren Einrichtungen.

 

Förderbare Energetische Stadtsanierung

Die KfW-Programme 218 und 219 betreffen kommunale Gebietskörperschaften, rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, Gemeindeverbände (z.B. kommunale Zweckverbände) und Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund. Gefördert wird die energetische Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 55, 70, 85 und 100 sowie Einzelmaßnahmen zur Energieeinsparung

Sowohl eine langfristige und zinsgünstige Finanzierung ab 0,5% effektiver Jahreszins als auch ein Tilgungszuschuss von bis zu 22,5% des förderbaren Betrages wird im Rahmen dieser Förderung gewährt.

Förderbare CO2-Minderungsmaßnahmen

Im Rahmen des CO2-Minderungsprogramms für kommunale Einrichtungen, Vereine, Krankenhäuser, gewerblich genutzte Immobilien und kirchliche Einrichtungen in Baden-Württemberg gewährt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg einen Zuschuss für Maßnahmen, die der CO2-Minderung dienen.

Als mögliche Maßnahmen gibt das Ministerium beispielsweise die Erneuerung von Heizungsanlagen, Verbesserungen des baulichen Wärmeschutzes, Sanierung von Beleuchtungsanlagen oder die Sanierung von Lüftungsanlagen an. Auch der Einsatz von regenerativer Energie zur Wärmeerzeugung und der Einsatz eines BHKWs werden gefördert.

Der Zuschuss beträgt 50€ pro vermiedener Tonne CO2-Äquivalent, bezogen auf die gesamte Lebensdauer der Maßnahme.

 

Förderbares und Beratungsprogramm

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg fördert

im Rahmen dieses Förderprogramms unter anderem eine energetische Analyse der Ist-Situation von Kommunen, Vereinen, Krankenhäusern, gewerblich genutzten Immobilien und kirchlichen Einrichtungen in Baden-Württemberg und die Beratung hinsichtlich Maßnahmen zur Energie-Einsparung.

Die Höhe der Förderung hängt von der Maßnahme ab und kann bis zu 50% der förderbaren Kosten betragen.

 

Förderbare Umbau der Heizungsanlage

Gefördert werden Heizungsanlagen auf Grundlage Erneuerbarer Energien für Gebäude von Privatpersonen, Freiberufler, Unternehmen, Kommunen und gemeinnütziger Organisationen. Im Sinne dieser Förderung umfasst dies Solarthermieanlagen zur Brauchwassererwärmung und/oder zum Heizen, Kessel zur Verfeuerung von Biomassepellets und Holzhackschnitzeln, emissionsarme Scheitholzvergaserkessel und Wärmepumpen in Bestands- und Neubauten.

Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Technologie, der Größe und der Effizienz der Anlage.

Für Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung und Raumheizung liegt die Fördersumme bei mindestens 2.000€, für einen Pelletkessel mit Wärmespeicher bei mindestens 3.500€ und für eine Erdwärmepumpe bei mindestens 4.000€. Bei einer Luft-Wasserwärmepumpe, bei der die Investitionskosten deutlich geringer sind als bei einer Erdwärmepumpe, liegt die Basisförderung in der Regel bei mindestens 1.500€. Durch besonders effiziente Zusatzmaßnahmen erhöht sich Förderung je nach umgesetzter Maßnahme.

Gerade in Bezug auf die Pflichten durch das EEWärmeG (deutschlandweit) und das EWärmeG (BW), die den Einsatz von erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung vorschreiben, ist diese Förderung besonders interessant.

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